Vom Ekel

Vielleicht schreibe ich heute über ein Tabu. Aber: Ich mag keine Tabus. Tabus bedeuten nur, dass man über irgendetwas nicht reden oder schreiben sollte. Und nicht, dass das, was unausgesprochen und  verschwiegen bleibt, nicht existiert. Vielleicht schreibe ich aber auch nur einfach mal wieder das, was mir durch den Kopf geht. Vielleicht habe ich einfach Mehr lesen…

So viel mehr…

    Ich betreue, versorge und pflege unseren schwerkranken Sohn. Nicht allein. Gemeinsam mit meinem Mann, einem wundervollen Kindergarten, engagierten Krankenschwestern, ehrenamtlichen Hospizmitarbeitern und Freunden. Und:  Ich gehe zum Friseur. Mehr oder weniger regelmäßig. Ich kaufe mir ab und an ein paar neue Klamotten, dusche jeden Morgen, föhne meine Haare, trage danach eine getönte Tagescreme Mehr lesen…

Gestrichen

Wir streichen Sie aus unserer Studierendenliste. Das hat Sie geschrieben. Unsere Ausbildungsleitung. Oder korrekterweise: meine ehemalige Ausbildungsleitung. Ups. So deutlich wollte ich es eigentlich gar nicht hören, besser gesagt lesen. Hätten Sie nicht schreiben können: Wir machen mal eine Klammer um Ihren Namen, legen Ihre Akte in den Schrank oder bringen Sie in den Keller Mehr lesen…

Zusammensein…

    Es gibt wunderschöne Orte, an denen fast alles vorhanden ist. Fast alles (und noch einiges mehr), was man so braucht, wenn man mit Autoirdischen auf Reisen geht. Wir Löweneltern haben für ein Wochenende lang einen solchen Ort gefunden… Um aufs Leben zu trinken, statt darin zu versinken, weil ALLES viel leichter geht, wenn Mehr lesen…

So leicht könnte es sein…

  Gerade habe ich eine Mail an eine Mutter mit einem ebenfalls behinderten Kind formuliert. In einem Satz habe ich uns Beide als „Betroffene“ bezeichnet – „WIR BETROFFENE“, schrieb ich. Und seit ich auf den „Senden“-Knopf gedrückt habe, geht mir dieser Begriff nicht mehr aus dem Kopf. „Betroffene“. Was ist das eigentlich für ein komisches Mehr lesen…

„Je besser wir uns kennen, desto besser wird unser Leben“ (Yrvin D. Yalom)

Filmtipp: Noch bis zum 26.09. ist der Film „Yalom`s Cure“ in der Mediathek auf 3Sat zu sehen: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=61410 Ich habe ihn mir gestern angeschaut. Es ist ein ruhiger Porträtfilm über den Therapeuten und Bestsellerautor Yrvin D.Yalom, der zum Nachdenken (manchmal auch zum „anders“ denken) anregt. Auf jeden Fall interessant und sehenswert.  

M wie Mensch

  Vor ein paar Wochen ist eine Nachbarin und gute Freundin von uns umgezogen. Und wie das eben bei einem Umzug so üblich ist, begann sie bereits monatelang vorher mit dem „Ausmisten“. Ihre Kinder waren mittlerweile schon längst aus dem Haus. Deren Spielsachen waren geblieben. Im Keller fand sich alles. Bagger, Barbiepuppen, Fischer Price-Baukästen, Wasserfarben, Mehr lesen…

Die Kuhfladen des Lebens

Die Zeit vergeht wie im Fluge. Mittlerweile habe ich meine Wanderstiefel wieder in den Keller gestellt, aus der Luftmatratze haben wir den Stöpsel gezogen und die Koffer sind im Schrank verstaut. Unsere Ferien sind zu Ende. Nun, was gibt es zu berichten? Ich habe mir eine neue Fotokamera zugelegt! Es ist eine ziemlich gute Kamera, Mehr lesen…

Komm` lass uns mal wieder essen gehen

Passend zum Wetter gibt`s heute eine „leichte“ Geschichte. Ereignet hat diese sich allerdings bereits Anfang des Jahres… Ich wünsche Euch wunderschöne, sonnige Ferien und uns allen eine ruhige, friedliche Zeit!     Komm` lass uns mal wieder essen gehen…   „Komm` lass uns mal wieder essen gehen“, entschied Michael einfach so, dieses Wochenende. Er meinte, Mehr lesen…